Fragen und Anworten

Ein Zaun, bzw. die abgrenzende Anlage soll den Frieden eines Grundstücks sicherstellen. Aus diesem Grunde wird diese Anlage auch Einfriedung/Einfriedigung genannt. Die Aufgabe einer Zaunanlage besteht demnach darin, ein Grundstück vor äußeren Beeinträchtigungen, wie z. B. dem ungewollten Betreten durch Menschen und Tiere, ungewollte Einblicke von außen, sowie vor Witterungs- und Immissionseinflüssen wie Wind und Sonne zu schützen.

Gartenzäune und Gartenmauern fallen unter den Begriff „tote“ Einfriedungen. Bei dieser Art von Einfriedung sind neben nachbarrechtlichen Bestimmungen auch baurechtliche Auflagen einzuhalten, da diese laut Definition eine bauliche Anlage darstellen. Bei „lebendigen“ Einfriedungen handelt es sich um Gartenhecken.

Sobald Sie mit der Genehmigung des Nachbarn auf der gemeinsamen Grundstücksgrenze einen Zaun errichten, unabhängig ob es sich um eine „tote“ oder „lebendige“ Einfriedung handelt, so ist dieses eine Grenzanlage. Diese kann dann auch nicht mehr eigenmächtig verändert oder beseitigt werden, wenn Ihr Nachbar diesem Vorhaben nicht zustimmt.

Das Errichten eines Zaunes, bzw. einer Einfriedung muss rechtlich abgesichert sein. Sie sollten sich daher vorab erkundigen, welche Vorgaben im für Sie gegebenenfalls geltenden privatrechtlichen Nachbarrechtsgesetz stehen, was die Bauordnung Ihres Bundeslandes vorgibt (Landesbauordnung) und welche lokalen Bestimmungen Ihr zuständiges Bauamt vorschreibt. Häufig greifen bestimmte Auflagen, wenn der Zaun beispielsweise eine gewisse Höhe überschreitet oder an öffentlichen Verkehrsflächen angrenzt.

Es gibt keine allgemeingültige Vorschrift darüber wie hoch ein Zaun sein darf. Um sich einen ersten Richtwert zu verschaffen, kann man sich zunächst an der Höhe der Nachbarszäune orientieren. Das privatrechtliche Nachbarrechtsgesetz Ihres Bundeslandes klärt die erlaubten Höhen, sowie auch ob und welchen Abstand der Zaun zur Grundstücksgrenze einhalten muss. Insofern Regelungen aus dem privatrechtlichen Nachbarrechtsgesetz mit dem öffentlichen Recht kollidieren, so gilt stets das öffentliche Recht.

Bei der Platzierung des Zaunes gibt es ein paar grundlegende Dinge zu beachten. Insofern nur der Hausbesitzer aufgrund eines Pools, eines Teichs oder eines Hundes zur Einfriedung verpflichtet ist, so darf sein Zaun nicht über das eigene Grundstück hinaus aufgestellt werden. Dieses bedeutet, dass der Zaun unmittelbar vor der Grundstücksgrenze errichtet werden muss, da es sich ansonsten um eine Grenzanlage handelt. Sind mindestens zwei Parteien zur Errichtung eines Zaunes verpflichtet, darf der Zaun direkt auf der Grundstücksgrenze verlaufen. Der Nachteil bei solch einer Art von Einfriedung ist, dass keiner der beiden Parteien den Zaun ohne Zustimmung des anderen umbauen oder entfernen darf.

Alle gesetzlichen Bestimmungen zur Einfriedung gelten selbstverständlich auch für Sichtschutzzäune, welche den Einblick in ein Grundstück verhindern sollen, aber ansonsten die gleiche Funktion wie eine Einfriedung haben. Zusätzlich ist hier die sogenannte Ortsüblichkeit im Zaunbau relevant. Diese bestimmt neben der Art der Einfriedung auch die Beschaffenheit und Höhe. Ein 1,80m hoher Sichtschutzzaun ist z. B. nicht ortsüblich, wenn in der gesamten Nachbarschaft eine 1,00m hohe Hecke als Einfriedung vorhanden ist, da er dann das allgemeine Erscheinungsbild stört. Daher reicht es meist schon sich einen Überblick über die Einfriedungen in der Nachbarschaft zu machen, um die Ortsüblichkeit zu prüfen. Ist eine Ortsüblichkeit aufgrund der unterschiedlichsten Einfriedigungen nicht möglich, so geben die Nachbarrechtsgesetze der Bundesländer vor, welche Einfriedungen bei fehlender Ortsüblichkeit zulässig sind.

Bei einem Doppelstabmattenzaun steht der Pfosten hinter den Zaunelementen. Eine Doppelstabmatte ist laut Norm ca. 2510mm breit. Bei einer Zaunlänge von 10 Metern benötigen Sie also 4 Doppelstabmatten, welche nebeneinander stehen und am Stoß von dem dahinterliegenden Pfosten gehalten werden. Bei einem Zaun ohne Tor benötigen Sie immer einen Pfosten mehr als die Anzahl der Doppelstabmatten. Bei einem Zaun mit Tor ersetzt jedes Tor einen Pfosten, da der Zaun an den Torpfosten angeschlossen wird.

Bei einem Schmiedezaun steht der Pfosten nicht wie bei einem Doppelstabmattenzaun hinter, sondern zwischen den Zaunelementen. Des Weiteren wird der Zaun an dem Pfosten mit Verbindungsadaptern befestigt. Diese beiden Dinge müssen bei der Zaunlänge berücksichtigt werden. In der Regel beträgt die Breite eines Schmiedezaunpfostens 60mm. Für ein Zaunelement werden für die Verbindungsadapter nochmal 20mm Luft eingerechnet (10mm pro Seite). Beispiel: 6x Pfosten 60mm + 5x Verbindungsadapter 20mm + 5x Zaunelement 2000mm = Zaunlänge 10,46m.

Ja das ist möglich. Man kann wahlweise aus vorkonfigurierten Paketen wählen, oder individuell die Wunschlänge errechnen. In diesem Fall berechnet man die Schmiedezaunlänge rückwärts. Zaunlänge 10,00m abz. 6x Pfosten 60mm und 5x Verbindungsadapter 20mm = 9,54m : 5 (Anzahl Elemente) = 1908mm Elementlänge. So ist es möglich exakt auf die Gegebenheiten bei Ihnen vor Ort einzugehen und den Zaun individuell an Ihr Grundstück anzupassen.

Ja, man kann Doppelstabzaun- und auch Schmiedezaunelemente mit dem Trennschneider an der gewünschten Stelle kürzen. Bei einem Schmiedezaun muss dann zusätzlich im Flacheisen noch ein Loch mit 10mm Durchmesser gebohrt werden. Die Schnittkanten sollten dann mit Zink- und Farbspray versiegelt werden.

Bei einer Zaunhöhe bis ca. 1,20m sollte der Pfosten ca. 500mm einbetoniert werden, darüber ca. 600mm. Die Fundamenttiefe sollte generell ca. 800mm und der Durchmesser je nach Zaunhöhe ca. 200-400mm betragen.

Ja, diese Möglichkeit gibt es auch. Bei einem Doppelstabmattenzaun bieten wir Ihnen dafür Fußplattenadapter an. In diesem Fall muss der Zaunpfosten vor Ort entsprechend gekürzt und auf den Fußplattenadapter aufgesteckt werden. Bei einem Schmiedezaun gibt es neben der Variante mit Fußplattenadaptern auch einen Schmiedezaunpfosten mit bereits angeschweißter Fußplatte. Die Fußplatten werden in beiden Fällen mit Bolzenankern fixiert. Bei Sichtschutzzäunen raten wir von einer Montage mit Fußplatten generell ab.

Bei Doppelstabmattenzäunen haben Sie die Möglichkeit einen Eckpfosten zu montieren, oder eine Matte zu biegen. In dem Fall schneiden Sie mit einer Flex oder einem Bolzenschneider ca. 15mm aus den an der Innenseite liegenden waagerechten Stäben an der Biegekante raus. So können Sie dann an der Stelle die Matte einfach umbiegen. Bei einem Schmiedezaun benötigen Sie keinen gesonderten Eckpfosten, da der Schmiedezaunpfosten mit Hilfe der Verbindungsadapter als normaler, sowie auch Eckpfosten genutzt werden kann.

Ja das ist möglich. Bei einem Doppelstabmattenzaun können die Doppelstabmatten auf beiden Seiten des Zaunpfostens bis zu einem Winkel von ca. 30-40° nach innen gedrückt werden. Dabei sollte man den Zaunpfosten mit der Stirnseite parallel zum Zaunverlauf montieren. Bei einem Schmiedezaun gibt es spezielle variable Verbindungsadapter, welche im Gegensatz zu den Standardadaptern eine um 180° drehbare Aufhängung haben.

Bei einem Doppelstabmattenzaun kann man den Zaun beliebig kürzen, so dass man ihn je nach den örtlichen Gegebenheiten in kleineren Abständen abtreppen kann. So entsteht am Boden kein großes Loch (Dreieck). Die Schnittkanten sollten in jedem Fall aber mit Zink- bzw. Lackspray versiegelt werden. Bei einem Schmiedezaun können die Elemente schon vorab kürzer gefertigt werden. Des Weiteren besteht die Möglichkeit den Zaun auf Schmiege zu fertigen. Dieses bedeutet, dass er parallel zum Gefälle hergestellt wird.

Bereits bei der Angebotserstellung wird das benötigte Zubehör zu Ihrer Anfrage von uns berücksichtigt. Für spezielle Situationen bietet unser umfangreiches Zubehörangebot eine Vielzahl an Lösungen. Sprechen Sie uns einfach an.

Eine Feuerverzinkung ist ein Korrosionsschutz. Bei einer Feuerverzinkung nach DIN EN ISO 1461 entsteht eine Legierung aus Stahl und Zink. Bei dem Verfahren wird der Stahl in ein ca. 450° heißes Zinkbad eingetaucht. Diese Variante bietet höchsten Korrosionsschutz über mehrere Jahrzehnte hinweg. Bei einer zusätzlichen Pulverbeschichtung wird dieser Korrosionsschutz um mehrere weitere Jahre erhöht.

Bei einem Schmiedezaun haben Sie diese Möglichkeit nicht. Bei einem Doppelstabmattenzaun hingegen ist dieses gegeben. In unserem weitreichenden Zubehörangebot erhalten Sie spezielle Pfostenverlängerungsadapter. Dieser Adapter kann nach entfernen der Pfostenkappe auf den bestehenden Pfosten der Abmessung 60x40mm aufgesetzt werden. Mit dieser Variante können Sie den Zaun um 200mm, 400mm, 600mm oder 800mm erhöhen.

Bei Standardtoren, egal ob ein-, zwei- oder dreiflügelig ist diese Angabe nicht erforderlich. Durch unsere variablen Anschlag- und Schlosssysteme ist die Öffnungsrichtung, bzw. der Stand- und Gehflügel bei der Montage frei wählbar.

Die Auslieferung der angebotenen Toranlagen erfolgt immer inklusive passendem Zubehörset. Sie erhalten das passende Schloss, einen Profilzylinder mit 3 Schlüsseln, eine Drückergarnitur, den variablen Toranschlag, sowie die Scharniere inkl. aller erforderlichen Schrauben zu Ihrer Toranlage mitgeliefert. Bei zweiflügeligen Toranlagen erhalten Sie zudem einen Torriegel mit dazu.

Dieses hängt vom gewählten Produkt ab. Generell gibt es vier verschiedene Möglichkeiten die Ware zu erhalten. Diese sind: Anlieferung mit unserem eigenen Lieferservice, Anlieferung per Spedition, Versand per Paketdienst oder Abholung in unserem Lager. Im Falle der Anlieferung durch unseren Lieferservice oder durch die Spedition werden Sie vorab zwecks Lieferabsprache telefonisch kontaktiert. Zum angesprochenen Zeitpunkt ist es erforderlich, dass zur Warenannahme jemand vor Ort ist. In jedem Fall muss eingeplant werden, dass der Fahrer beim Abladen Hilfe benötigt. Beim Versand per Paketdienst wird Ihnen nur der Versand der Ware per Mail mitgeteilt. Wenn Sie Ihre Bestellung selbst abholen möchten, werden Sie von uns darüber informiert, wenn die Ware zur Abholung bereit steht.

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